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30.11.2009
Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung:


Quelle: http://www.wirtschaft.hessen.de
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Posch: ''Gemeinsam für den Stadtumbau in Hessen''
Rund 16,7 Mio. Euro an Bundes- und Landesmitteln für Maßnahmen in 90 Kommunen - Weitere rund 8,4 Mio. Euro stellen die Kommen zur Verfügung


Mit dem Städtebauförderprogramm ''Stadtumbau in Hessen 2009'' gibt das Land den Städten und Gemeinden eine wirksame Unterstützung an die Hand, den zu erwartenden Folgen der demografischen und wirtschaftsstrukturellen Entwicklungen der Zukunft zu begegnen. Die Landesregierung stellt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bund über 16,7 Mio. Euro für den Stadtumbau in Hessen zur Verfügung. Dies teilte Wirtschaftsminister Dieter Posch am Montag in Wiesbaden mit. Neben dem Bund und dem Land beteiligen sich auch die Kommunen in erheblichem Umfang an der Finanzierung. Die Kommunen selbst geben weitere rund 8,4 Mio. Euro, so dass die förderfähigen Kosten bei rund 25,1 Mio. Euro liegen.

17 Interkommunale Kooperationen und 13 Einzelstandorte erhalten in diesen Tagen Zuwendungsbescheide der von der Landesregierung mit der Abwicklung beauftragten Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank). Insgesamt werden 90 hessische Kommunen bei den Aufgaben des Stadtumbaus finanziell unterstützt.

''Zentrale Handlungsfelder sind die Anpassung der Infrastruktur an die Bedürfnisse der vielerorts weniger und zunehmend älter werdenden Bevölkerung. Gleichzeitig soll das wirtschaftliche Potenzial gestärkt und aktiviert werden, das zum Erhalt und der Weiterentwicklung einer gestalterischen Identität von Städten und Stadtteilen notwendig ist. '''Bei diesen Aufgaben werden wir die hessischen Kommunen aktiv unterstützen'', so der Minister. ''Die öffentliche Förderung leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Sicherung bzw. Neuschaffung von Arbeitsplätzen in diesem Bereich, zumal sie ein Vielfaches an Investitionen auslöst''.

Besonders hob Posch die Interkommunale Kooperation vor allem kleinerer und mittlerer Kommunen in Nord- und Mittelhessen hervor, die in besonderem Maß vom Bevölkerungsrückgang und dem wirtschaftlichen Strukturwandel betroffen sind. ''Ich begrüße es, dass eine Vielzahl der Städte und Gemeinden die besonderen Chancen der Interkommunalen Kooperation erkannt haben und sie, beispielhaft für das ganze Bundesgebiet, als Zukunftsstrategie für den Stadtumbau weiter entwickeln''. Mit gemeindeübergreifenden Handlungskonzepten und koordiniertem Vorgehen können Ressourcen gebündelt und Probleme gemeinsam angegangen werden. ''Ich bin davon überzeugt, dass der Stadtumbau in Hessen umso erfolgreicher sein wird, je besser es gelingt, ihn im Rahmen einer interkommunal abgestimmten Strategie zu gestalten'', betonte der Minister.
Im Programm ''Stadtumbau in Hessen 2009'' erhalten die Kommunen folgende Fördermittel (50 Prozent Land / 50 Prozent Bund):

17 Interkommunale Kooperationen:
Interkommunale Kooperation ''Zwischen Vogelsberg und Schwalm''
(Alsfeld, Antriffttal, Romrod) 108.000 Euro

Interkommunale Kooperation Altkreis Hünfeld / Hess. Kegelspiel
(Burghaun, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf) 1.074.000 Euro

Interkommunale Kooperation Hinterland
(Angelburg, Bad Endbach, Biedenkopf, Breidenbach,
Dautphetal, Gladenbach, Lohra, Steffenberg) 1.070.000 Euro

Interkommunale Kooperation Bergstraße
(Bensheim, Einhausen, Heppenheim, Lautertal,
Lorsch, Zwingenberg) 466.000 Euro

Interkommunale Kooperation Schwalm-Eder-Mitte
(Homberg/Efze, Knüllwald, Schwarzenborn) 480.000 Euro

Interkommunale Kooperation
Pro Region Mittleres Fuldatal / ZUBRA
(Alheim, Bebra, Rotenburg a. d. Fulda) 537.000 Euro

Interkommunale Kooperation Mittleres Fuldatal
(Felsberg, Malsfeld, Melsungen, Morschen,
Spangenberg) 1.055.000 Euro

Interkommunale Kooperation Werratal
(Bad Soden-Allendorf, Berkatal, Eschwege, Meinhard,
Meißner, Wanfried, Wehretal,Weißenborn) 1.218.000 Euro

Interkommunale Kooperation Nordwaldeck
(Bad Arolsen, Diemelstadt, Twistetal, Volkmarsen) 788.000 Euro

Interkommunale Kooperation Rheingau
(Eltville, Geisenheim, Kiedrich, Lorch, Oestrich-Winkel,
Rüdesheim, Walluf) 993.000 Euro

Interkommunale Kooperation Schwalm
(Frielendorf, Gilserberg, Schrecksbach, Schwalmstadt,
Willingshausen) 1.003.000 Euro

Interkommunale Kooperation
Herleshausen, Nentershausen, Sontra 358.000 Euro

Interkommunale Kooperation Kirchhain / Stadtallendorf
(Kirchhain, Stadtallendorf, Rauschenberg) 802.000 Euro

Interkommunale Kooperation Westliches Meißnerland
(Hessisch Lichtenau, Großalmerode, Helsa, Kaufungen,
Waldkappel) 1.146.000 Euro

Interkommunale Kooperation
Kelsterbach, Raunheim, Rüsselsheim 631.000 Euro

Interkommunale Kooperation
Schlangenbad / Bad Schwalbach 360.000 Euro

Interkommunale Kooperation Schwalm-Eder-West
(Bad Zwesten, Borken (Hessen), Jesberg, Neuental,
Wabern) 194.000 Euro

13 Einzelstandorte
Babenhausen 459.000 Euro
Büdingen 468.000 Euro
Frankenau 430.000 Euro
Frankfurt am Main 459.000 Euro
Fulda 268.000 Euro
Gießen 201.000 Euro
Idstein 287.000 Euro
Kassel 387.000 Euro
Korbach 335.000 Euro
Langen 237.000 Euro
Lauterbach 249.000 Euro
Obertshausen 263.000 Euro
Offenbach 426.000 Euro

Weitere Informationen zum Förderprogramm ''Stadtumbau in Hessen'' unter www.stadtumbau-hessen.de


Pressestelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
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