Stadtumbaustandorte in Hessen:
In Hessen ist das städtebauliche Förderprogramm in 2004 zunächst mit drei Modellstädten gestartet:
Kassel als Modellvorhaben mit einem Großsiedlungsgebiet, das durch Funktionsverluste und absehbaren demographische Verschiebungen beeinträchtigt ist,
Eschwege als Modellstadt mit deutlich rückläufiger Einwohnerzahl und negativer Wirtschaftsentwicklung, verbunden mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten und
Bensheim als Modellvorhaben mit einem innenstadtnahen Quartier, das erhebliche Funktionsverluste und soziale Spannungen aufweist.
Derzeit werden insgesamt 91 Städte und Gemeinden (14 Einzelstandorte und 17 interkommunale Kooperationen) aus dem Bund-Länder-Förderprogramm Stadtumbau in Hessen unterstützt. Einen Handlungsschwerpunkt legt das Land beim Stadtumbau in Hessen auf die interkommunale Kooperation vor allem kleinerer und mittlerer Kommunen in Nord- und Mittelhessen. Diese sind in besonderem Maß vom Bevölkerungsrückgang und dem wirtschaftlichen Strukturwandel betroffen.